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Customer Journey

Du hast Traffic auf deiner Website — aber kaum Anfragen? Eine Website ist mehr als eine digitale Visitenkarte. Sie soll informieren, Vertrauen schaffen und Besucher Schritt für Schritt zum Ziel führen. An dieser Stelle setzt das Konzept der Customer Journey an. Doch was bedeutet dieser Begriff eigentlich, und wie lässt er sich auf deiner Website sinnvoll umsetzen?

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Die Customer Journey (Kundenreise) beschreibt den gesamten Weg, den eine Nutzerin oder ein Nutzer vom ersten Kontakt mit deiner Website bis zur gewünschten Handlung (z. B. Kauf, Anfrage, Newsletter-Anmeldung) zurücklegt.

Auf Websites umfasst diese Reise alle Berührungspunkte (Touchpoints), darunter:

Dein Ziel ist es, Besucher schrittweise, logisch und ohne Hürden durch diese Reise zu führen. Je besser die Besucher deine Seite verstehen, desto eher hast du Conversions.

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Ganz klassisch und bewährt teilt man die Customer Journey in fünf Phasen ein. In Falle deiner Website vom Fund dieser bis hin zur Kontaktaufnahme, Kauf, Newsletter-Eintragung etc.

Phase Benennung Der Nutzer Nutzerprofil Deine Berührungspunkte
1 Awareness Erkennt ein Problem oder ein Bedürfnis.
z. B. „Warum habe ich keine Besucher auf meiner Website?.“
  • Suchbegriffe
  • Bewusste/unbewusste Probleme
  • vertrauensvolle Tonalität
  • SEO-optimierte Blogartikel
  • Ratgeber & Inspirationsinhalte
  • klare, verständliche Headlines
2 Consideration Sucht nach Lösungen und vergleicht Anbieter.
  • Informationsbedarf
  • Vergleiche, Beispiele oder Zahlen
  • Bedarf an Social Proof
  • Detaillierte Leistungs-/Produktseiten
  • Vergleiche, FAQs, Vorteile
  • Bewertungen/Referenzen
3 Decision Fällt die Kauf- oder Kontaktentscheidung.
  • Bevorzugte Call-to-Actions
  • Mögliche Hürden
  • Kauf entscheidende Argumente
  • Klare Call-to-Actions (CTAs)
  • Transparente Preise
  • Einfache Kontakt-/Bestellprozesse
4 Conversion Führt die gewünschte Aktion aus.
  • Formularlänge
  • Erklärungsbedarf
  • Usability & Mobile Experience
  • Kurze Formulare
  • Wenige Klicks
  • Mobile Optimierung
5 Retention Nach der Conversion beginnt die Kundenbindung.
  • Inhalte mit Mehrwert
  • Kommunikationsbedarf
  • Beziehungsform
  • E-Mail-Follow-ups
  • Mehrwert-Inhalte
  • Community, Blog

Denn ohne einen klar definierten Kundenavatar ist jede Customer Journey im Grunde nur eine Annahme. Nur wenn du typische Merkmale, Bedürfnisse, Probleme, Erwartungen und Entscheidungsfaktoren deiner Zielgruppe kennst, kannst du zielgerichtet und wirksam deine Website gestalten und deine Conversion sinnvoll messen.

Bevor du deine Besucher durch ihre Reise führst, ist es wichtig zu wissen, wo du ihnen wirklich helfen kannst – welche Bedürfnisse sie haben und welche Unsicherheiten auftreten können.

  • Höhere Conversion-Rate: mehr Anfragen, mehr Verkäufe, bessere Lead-Qualität
  • Bessere Nutzererfahrung (UX): längere Verweildauer, geringere Absprungrate, positive Markenwahrnehmung
  • Mehr Vertrauen & Glaubwürdigkeit: weniger Kaufhemmnisse, höhere Abschlussbereitschaft, stärkere Kundenbindung
  • Marketing und Content werden gezielter eingesetzt: Streuverluste reduziert und die SEO-Performance sowie die strategische Ausrichtung der Inhalte verbessert.
  • Langfristige Kundenbeziehung: Wiederkäufe, Empfehlungen, höhere Customer Lifetime Value
  • Hohe Absprungraten: unklare Einstiegsseiten, fehlende CTAs, zu viele Optionen
  • Geringe Conversion trotz Traffic: Frust bei Website-Betreibern, ineffiziente Werbeausgaben
  • Vertrauensverlust: Zweifel an Seriosität, Abbruch kurz vor dem Ziel
  • Schlechte SEO-Signale: kurze Verweildauer, hohe Bounce Rate, sinkende Rankings trotz guter Inhalte
  • Verpasste Kundenbindung: kein Wiederkauf, kein Markenaufbau, kein Weiterempfehlen
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Bei der Customer Journey sind aber nicht nur die optischen Elemente und die Funktionalität wichtig. Sie sind nur der Einstieg. Um das Interesse deiner Besucher zu wecken und sie als Kunden zu gewinnen, ist auch die Art der Information entscheidend. Es geht gezielt darum, deinen Wunschkunden genau da abzuholen, wo er im Moment steht, nicht wo du ihn gerne hättest. Gib ihm genau eine Option, die er über sichtbare und verständliche Call-to-Actions nutzen kann.

Good Practice bedeutet aber auch Ehrlichkeit von deiner Seite, denn nur so entsteht echtes Vertrauen bei denen, die wirklich zu dir passen – bedenke, dass deine Besucher dich nicht persönlich kennen. Dazu zählen echte Kundenstimmen, transparente Informationen ohne Überraschungen im Kleingedruckten und klare Kontaktmöglichkeiten.

Eine gut durchdachte Customer Journey auf deiner Website sorgt dafür, dass Besucher sich verstanden fühlen, Orientierung finden und Vertrauen aufbauen. Sie verwandelt zufällige Klicks in echte Anfragen, Kunden und langfristige Beziehungen.

Wenn du die Reise deiner Nutzer kennst und bewusst gestaltest, gewinnst du nicht nur mehr Kunden, du hast auch die Möglichkeit, realistische Messwerte deiner Conversions und dergleichen zu erhalten, um so noch gezielter deine Angebote und Website optimieren zu können – unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße.

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